Prominente Rhenanen

Jupp Derwall

† 26. Juni 2007

Bundestrainer der Deutschen Nationalmannschaft von 1978 - 1984

Mit Rhenania Würselen wurde Derwall 1947 Mittelrheinmeister nach zwei Entscheidungsspielen gegen den 1. FC Köln und stieg in die Fussball-Oberliga West auf. Jupp Derwall schoss das entscheidende Tor. Nach diesem Spiel lernte er Sepp Herberger kennen, der ihn zum Tee einlud. Sowohl 1948 als auch 1949 gelang Würselen der Klassenerhalt. 1950 wechselte Derwall zu Alemannia Aachen.

Derwalls größte Erfolge als Bundestrainer waren der Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien und der 2. Platz bei der WM 1982 in Spanien. In seiner Zeit als Nationaltrainer erhielt er von Max Merkel den Spitznamen „Häuptling ondulierte Silberlocke“.

 

Quelle: Wikipedia

Martin Schulz

Präsident des Europäischen Parlaments

Als Jugendlicher spielte er als linker Verteidiger bei Rhenania 05 Würselen und träumte davon, Fußballprofi zu werden. „Er war nicht gerade ein Filigrantechniker“, sagt sein früherer Mannschaftskollege Franz-Josef Hansen. „Aber er war die Lokomotive, die uns alle mitgerissen hat.“ Man komme zwar aus dem kleinen Würselen, habe der Martin den Leuten eingebläut, aber man dürfe keine Angst vor den großen Vereinen haben. So erkämpfte seine Mannschaft aus der Provinz sogar die westdeutsche Vizemeisterschaft der B-Junioren, im Finale unterlag sie Schalke 04. Das Ziel, Profi zu werden, schien zum Greifen nah. Er wohnte neben dem Sportplatz und hatte nichts als Fußball im Kopf. Nach der elften Klasse musste er die Schule verlassen, weil er zweimal sitzengeblieben war.

 

Martin Schulz, Ex-Aktiver bei Rhenania Würselen, Geißbock-Fan und Präsident des Europa-Parlaments, zu Ukraine-Boykott, Fan-Problemen, der Entwicklung des Profi-Fußballs und seiner unglücklichen Liebe zum 1. FC Köln. 

Quelle: www.martin-schulz.info

Fernsehbericht Martin Schulz & Rhenania

Im Frühjahr 2014 haben sich zwei Fernsehteams von Euronews und ZDF/ARTE in unserem Stadion am Lindenplatz eingefunden. Anlässlich der Europawahl wurden Filmportraits über Martin Schulz gedreht, in die auch Sequenzen und Interviews aus Martins alter Fussballheimat eingebunden wurden.

 

Die Reportagen finden Sie hier:

http://de.euronews.com/2014/05/02/martin-schulz-spitzenkandidat-zur-europawahl
http://www.arte.tv/guide/de/052651-000/schulz-gegen-juncker

Emanuel Schaffer

 † 30. Dezember 2012

Rhenania Trainer 1958 - später israelischer Nationaltrainer

Er war der erste von sieben israelischen Trainern, der an der international angesehenen Akademie des Deutschen Fußballbundes in Köln von 1958 bis 1965 das begehrte Diplom erwarben. Heinz Wacker, damaliger 1. Vorsitzender des SV Rhenania, holte den in Recklinghausen aufgewachsenen Schüler von Hennes Weisweiler an den Lindenplatz, wo er seine erste Trainerstelle in Deutschland antrat. Eine weitere Station war der legendäre Bökelberg in Mönchengladbach. Somit zählte der damalige Verbandsligist Rhenania Würselen mit zu den Vorreitern, die schon früh sportliche Beziehungen zu Israel aufgenommen hatten.

Nach Schaffers einjähriger Trainertätigkeit am Lindenplatz pflegten ehemalige Aktive noch 20 Jahre danach freundschaftliche Beziehungen zu ihrem ehemaligen hoch geschätzten Sportlehrer.

Kontakte zu ihm wurden 1978 von Franz Mohren und Alfred Reiß – neben Franz Schaffrath, Josef Weihrauch, Günter Eichhorst und Hans-Peter Pütz noch lebende Aktive der Verbandsliga-Mannschaft – geknüpft. Für Alfred Reiß gab es ein freudiges Wiedersehen mit ihm in den Niederlanden, als dort die israelische Nationelf „gastierte“.

Nach dem Motto „Es ist die erste Liebe, die man nie vergisst“, löste Schaffer sein gegebenes Versprechen ein und besuchte „seine“ Rhenania im Oktober 1978.

 

In Israel übergroße Gastfreundschaft kennengelernt

Einige Spieler folgten seiner Einladung nach Israel und erlebten dort eine übergroße Gastfreundschaft. Bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, auf die Schaffer seine Nationalelf intensiv vorbereitet hatte, traf er auf ein anderes Würselener Gewächs, Jupp Derwall, Assistent von Helmut Schön. Alfred Reiß: „Der SV Rhenania Würselen kann mit Stolz behaupten, zwei große sportliche Persönlichkeiten in seinen Reihen gehabt zu haben. Sie werden am Lindenplatz in bester Erinnerung bleiben.“

 

Quelle: Super Sonntag

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