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Pressemitteilung

Rhenania fühlt sich außen vor gelassen

Durch den Artikel "VfR Würselen und Rhenania sind sich nicht einig"  wird der Eindruck erweckt, dass nur der VfR Würselen die Haushaltslage der Stadt Würselen kennt und die Umwandlung des Rasenplatzes Drischfeld in einen Kunstrasenplatz die kostengünstigste Variante darstellt.  Dabei trifft der Vorsitzende des VfR sogar die Aussage, dass "mit dieser Variante alle Stunden, welche die Vereine VfR und Rhenania benötigen, abgedeckt sind."

Der Sportverein Rhenania Würselen ist einerseits über die o.a. Aussagen erstaunt und hält sie für falsch, andererseits ist er  darüber enttäuscht, dass Vertreter der Ratsfraktionen und der techn. Beigeordnete ein Gespräch mit dem VfR Würselen geführt haben. Die Rhenania hat vielmehr auf den Beschluss des Rates vom 29.09.2015 vertraut,  nach dem Rat, Sportausschuss, Verwaltung, Stadtsportverband und die betroffenen Vereine bis zum 08.12.2015 ein Konzept für die Ersatzspielflächen erarbeiten sollen. Durch diesen Beschluss war nach Auffassung der Rhenania der zu Beginn der o.a. Ratssitzung durch den VfR gestellte Antrag, seine Überlegungen vortragen zu können, erfüllt und somit für ein Einzelgespräch kein Raum mehr.

Seit sechs Wochen wartet die Rhenania nun auf eine Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch, in dem eine einvernehmliche Lösung über Ersatzspielflächen erarbeitet werden soll. Dabei hegte der Verein die Hoffnung, dass Rat und Verwaltung einen Vorschlag unterbreiten, der dann Grundlage für die weitere Diskussion sein wird. Hierbei wird daran erinnert, dass Rat und Verwaltung auf Ressourcen des Sports zurückgreifen, um einen Standort für die Gesamtschule zu erhalten. Somit sollte es auch vornehmlich ihre Aufgabe sein,  unter Berücksichtigung der beschlossenen Sportentwicklungsplanung einen realisierbaren Vorschlag zu unterbreiten. Seltsam mutet es in diesem Zusammenhang an, dass auf Antrag der beiden Fraktionen von SPD und CDU im Fachausschuss über die Neugestaltung der Sportanlagen im Stadtteil Broichweiden diskutiert wird, ohne dass die Einbindung in eine gesamtstädtische Sportplanung ersichtlich ist.  

In Vorbereitung des o.a. Gespräches hat der Vorstand der Rhenania am 12.10.2015 einen Beschluss gefasst, auf dessen Inhalt nur auszugsweise und verfälscht in der Berichterstattung verwiesen wird. Außerdem war dieser Beschluss lediglich als Beratungsgrundlage zu verstehen und stellt keine abschließende Meinung dar.  Das Anliegen des Vereins zielt dabei lediglich darauf ab, das Bestehende zu bewahren bzw. entsprechenden Ersatz zu schaffen. Zum besseren Verständnis nachfolgend der Beschluss im Wortlaut:

"Der Erweiterte Vorstand beauftragt die Vertreter des Vereins im Erörterungsgespräch mit Rat, Verwaltung und Stadtsportverband folgenden Vorschlag zu unterbreiten bzw. als Forderung zu stellen:

 

1. Die Sportanlage Lindenplatz soll auf Dauer als Rasensportplatz mit Flutlicht und Tribüne erhalten bleiben.

 

2. Als Ersatz für die durch den Bau der Gesamtschule an der Krottstraße fortfallende   Trainingsmöglichkeit stellt die Stadt der Rhenania einen Kunstrasenplatz mit Umkleidemöglichkeit und Flutlicht hinter dem Freizeitbad Aquana zur Verfügung. Hierdurch soll die nach der vom Rat der Stadt beschlossenen Sportentwicklungsplanung bestehende Unterversorgung mit Sportplätzen gemindert und eine ganzjährige Nutzbarkeit   gesichert werden."

 

Noch eine überspitzte Bemerkung zu den Ausführungen des VfR: Was würde der Verein für einen Aufschrei tätigen, wenn die Rhenania ihrerseits die Umwandlung des Rasenplatzes Lindenplatz in einen Kunstrasen propagiert und die Trainingsmöglichkeiten für beide Vereine als ausreichend betrachtet. Die finanziellen Auswirkungen würden überschlägig gleich sein. Die Rhenania hofft jedoch weiter auf ein gemeinsames Gespräch im Sinne des Ratsbeschlusses unter Berücksichtigung der sportlichen Notwendigkeiten.

 

 

 

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